Inhalt der Website: Schweizer Traditioneller Karateverband: Traditionelles Karate, als ursprüngliches Karate, wurde in Japan als sogenannte Kunst der Selbstverteidigung bzw. auch als Kampf- und Kriegskunst (Budo) entwickelt. Es basiert auf einer waffenlosen Kampfkunst, die sich seit tausenden von Jahren weiterentwickelt hat.
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Shurei Ryu Karate Do ist kein eigentlicher Stil oder Schule im herkömmlichen Sinne sondern eine Philosophie, eine Schule/Lehre die neben dem Erlernen alter traditioneller Techniken und dem Entwickeln neuer Techniken im Wesentlichen auch eine Schule der Höflichkeit, des Anstandes, des Respektes und der Achtung des alten traditionellen "Shuri-Te-Karate-Do" mit Ursprung in Okinawa/Japan ist.
Die Schule "Shurei Ryu Karate Do" wurde nach dem berühmten Tor in der Stadt Naha auf Okinawa "Shurei no Mon" benannt, welches soviel bedeutet wie "Tor zum Land/Garten der Höflichkeit". Durch dieses Tor musste Shihan Gichin Funakoshi, der Begründer des modernen traditionellen Karate, gehen, wenn er von "Shuri kommend, seine Meister in Tomari, Naha und Asato besuchte. Dieses wird auch in seinem Buch "Karate Do - mein Weg" beschrieben.
Für den traditionellen Karateka sind Höflichkeit, Anstand, Respekt und Achtung neben dem Erlernen der Karate-Techniken unabdingbare Grundlagen für das Verstehen des "traditionellen Karate Do".

Während des Aufenthaltes in Japan und dem Besuch der Insel Okinawa von Wolfgang Eisenhöfer (1989), dem Begründer des "Verbandes für traditionelles Karate in der Schweiz STKF", wurde er zum einen vom Training bei alten noch lebenden Meistern verschiedener Stile und deren Philosophie und zum anderen auf dem Weg zum Training beim häufigen Durchschreiten des alten monumentalen historischen Holztores "Shurei no Mon" so inspiriert, dass er diesen Namen für die Schule und Lehre des traditionellen Karate in der Schweiz wählte.
Okinawa, Dezember 1989
Sensei Wolfgang Eisenhöfer